James, Ayensu, Ishmael und Richard – African Angel Kinder der Ersten Stunde

kinder_img01Nachdem Harriet viele Jahre bis zur Vereinsgründung im Jahr 2002 viele bedürftige Kin-der aus der Ferne mit Schulgeld in Ghana versorgt hatte, konnte sie 2004 endlich dauer-haft die ersten Kinder aufnehmen.

Sicher hat sie damals manchmal gedacht, dass diese ehemaligen Slumkinder von der Straße vielleicht sogar studieren könnten, aber das erschien doch noch wie ein Traum in weiter Ferne…

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Vor 10 Jahren holt Harriet Ishmael, James, Ayensu und Richard, alle im Alter von 12 Jahren, dank ihres unermüdlichen Einsatzes aus dem Slum Bukom. Und die Jungen können ihre Schullaufbahn beginnen. Sie hatten ihre Kindheit auf der Straße in ärmlichsten Verhältnissen verbracht, und entsprechend viel nachzuholen. Doch es ist ihnen gelungen…..

Im Laufe der Jahre wurden die sympathischen „großen“ Jungen für Harriet auch zu einer Stütze, und zu ihrem Stolz. Die ersten ihrer Schützlinge mit Highschoolabschluß, die ersten auf dem College…

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2012 strahlen die Jungen als Oberschüler des Achimota College um die Wette. Denn sie legen im Frühjahr 2013 eine sehr gute Abschlussprüfung mit Studienreife ab.

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Im Oktober 2013 fahren die Vier in das „kalte“ Donezk/Ukraine, um dort ihr Studium für geplant 5 Jahre anzutreten.

Sie absolvierten dort ein erfolgreiches Vorbereitungsjahr (ein sogenanntes Pre-Admission-Year ist in der Ukraine für ausländische Studenten vorgeschrieben, vor allem zum Erlernen der Russischen oder Ukrainischen Sprache).

Am 20. Mai 2014 mussten Ishmael, James, Ayensu und Richard nach zwei abgeschlossenen Semestern mit intensivem Russischunterricht Donezk aus bekannten Gründen wieder verlassen, und erstmal zurück nach Accra zum African Angel Cottage in Sicherheit.

Ab Juli 2014 galt Harriet s ganzer Einsatz der Fortsetzung des Studiums für unsere vier Studenten. Durch die schrecklichen Vorfälle in der Ostukraine war eine Rückkehr in die Bürgerkriegsregion Donezk unmöglich. Naheliegend erschien es, eine neue Universität für die Vier in der Westukraine zu finden, damit das geleistete erste Studienjahr anerkannt wird und die bisherige russische Sprachausbildung nicht vergebens war.

Allerdings erwies es sich trotz etlicher Telefonate und e-mails als unmöglich, die Abmeldung in Donezk und Immatrikulation an einer anderen Universität „aus der Ferne“ zu organisieren.
Also nahm Harriet die Dinge vor Ort „selbst in die Hand“. Nach ihrer Ankunft in Kiew und den ersten Gesprächen stellte Harriet fest, dass es überhaupt keinen Plan der betroffenen Universitäten der Ostukraine gab, wie mit den eingeschriebenen und geflüchteten Studenten zu verfahren sei. Auch die Regierung in Kiew hatte sich mit diesem Thema noch nicht befasst. Die Universitäten in der Westukraine hingegen taten so, als ob sie das alles nichts anginge. Eine schwierige Situation. Harriet führte also etliche, unter anderem mit dem Prior des Polytechnikums in Kiew. Er war so überrascht von ihrem Engagement, und sicher auch von Harriet s Persönlichkeit, dass er sich umgehend bei der Regierung einsetzte.

Beitrag 1 keine leichte Verhandlung
Endlich gab die Regierung eine generelle Anweisung an alle noch lehrenden Universitäten des Landes heraus, den Studenten aus der Bürgerkriegsregion ohne Wenn und Aber eine Fortsetzung des Studiums zu ermöglichen.

Und so kehrten James, Ayensu, Ishmael und Richard Anfang August 2014 zurück in die Ukraine, um zur Anerkennung ihres ersten Studienjahres am Polytechnikum Kiew Prüfungen abzulegen. Diese haben unsere Vier natürlich mit Bravour bestanden. Und so half Harriet den jungen Männern noch beim Einzug in die Studentenunterkunft auf dem Uni Campus.

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