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2007 – African Angel wird sichtbar! Medien berichten über Harriets Arbeit in Ghana

Geschrieben von: africa Donnerstag, 9. Juli 2015 um 10:44 pm

Ab Februar 2007 begannen die Düsseldorfer Zeitungen über den Verein African Angel e.V. zu berichten und schon im März drehte das WDR-Fernsehen auf der Messe dem Düsseldorfer Messegelände,

Harriet s Arbeitsplatz, die ersten Berichte über Harriets Arbeit und ihr außergewöhnliches Engagement, für die Formate LOKALZEIT und HIER UND HEUTE. Noch vor Harriets Abreise nach Ghana sorgte ein großer Bericht in der WESTDEUTSCHEN ZEITUNG und der RHEINISCHEN POST für sehr viel Bewegung. Viele Menschen meldeten sich daraufhin und wollten Patenschaften für eines der 26 African Angel- Kinder in Ghana übernehmen, und so bekamen alle Kinder tatsächlich einen Paten, denn bis dahin hatten nur 3 Kinder die finanzielle Förderung durch Paten aus Deutschland erhalten. Als Harriet also im Juni 2007 nach Ghana abreiste, flog sie erstmals in der beruhigenden Gewissheit, dass alle Kinder durch die monatlichen Patenbeiträge grundsätzlich abgesichert waren. Und dass es sogar eine Paten-Warteliste für neue Kinder gab. Was für ein Unterschied gegenüber den Sorgen der vergangenen Jahre!

Ende August 2007 strahlte der WDR unter dem Titel „50 Cent für einen Engel!“ erstmals die im Sommer in Accra gedrehte Dokumentation von Birgit Virnich und Annika Zeitler aus. Diesem Bericht merkte man zu jeder Sekunde an, dass er nicht nur mit großer Professionalität, sondern auch mit viel Sympathie und Herz für Afrika gedreht worden war. Das spürten auch die deutschen Fernsehzuschauer und zeigten es vor allen Dingen in ihren Reaktionen. Die vielen Anfragen und Spenden und Mitgliedsanträge aus ganz Europa brachten die unterbesetzte Geschäftsstelle zum Rotieren! Hatte der Verein bei Harriets Abreise nach Ghana noch überschaubare 19 Mitglieder, so erhöhte sich durch die Fernsehberichterstattung die Zahl der regelmäßigen Förderer bis Weihnachten 2007 auf fast 250!

Doch in Ghana wartete auf Harriet ein großes Problem, trotz aller Freude….Der Hausvermieter hatte zwischenzeitlich bemerkt, dass die 26 Kinder wohl nicht Harriet s Nachwuchs waren und herausgefunden: African Angel kümmert sich um Slumkinder aus Bukom. Diese Neuigkeit brachte Harriet die Kündigung des Mietverhältnisses, den sofortigen „Rausschmiss“ konnte sie nur durch eine erhöhte Miete vermeiden.

Aber was tun? Harriet nutzte das Spendenaufkommen und erwarb, mit viel Glück und Angstschweiß, ein eigenes, großzügiges Grundstück im Stadtteil Lashebi mit Altbestandsgebäuden (eigentlich mehr verfallen als intakt), das African Angel Cottage.

Zuletzt aktualisiert am 23, September 2015 at 12:18 pm Weiterlesen