Aktuelles 2022

Hier berichten wir über alles, was bei African Angel passiert. Die aktuellsten Dinge stehen oben.

Alles, was wir hier berichten, soll Ihnen zeigen, wo das gespendete Geld hingeht, und was wir damit machen, und, dass es sich lohnt, uns zu unterstützen.

Mit Bambus vor Kühen schützen.

Um sich vor fremden Kühen, die sich auf unser Farmland verirren und unsere Pflanzen essen könnten, zu schützen, haben wir uns zusammen mit unseren Gymnasiasten, die jetzt schon in der Schule Agrar-Wissenschaften lernen und später studieren werden, Bambus besorgt und daraus einen Zaun gebaut.
Auf unserem Farmland haben Maniok, Orangen, Mango, Zitronen und Bananen gepflanzt. Von allem nicht sehr viel, aber soviel, dass wir sehen werden, was davon alles auf unserem Land auch gedeiht.

Rachel im Interview 2019 und 2020 in Kiew, Ukraine.

Von 2018 an studierte Rachel International Economics in Kiew.
Der Krieg in der Ukraine hat das unterbrochen. Aber dazu später mehr.
Hier ein Interview aus dem Jahr 2019 und darunter aus dem Jahr 2020 unter Anderem zu dem Thema „wie kann Wachstum im eigenen Land fördern“.

Eine außergewöhnliche Geschichte; kurz berichtet. Protagonist: Steven

Vor ca. 10 Jahren hat Harriet in Accra auf dem Weg zu einem Termin einen Jungen getroffen, der aus einem Dorf stammt, weit weg von Accra, und ihr an einer Ampel Wasser verkauft hat.
Da der Junge ihr sympathisch war und einen guten Eindruck auf sie machte, fragte sie ihn, warum er um diese Zeit nicht in der Schule sei.
Da erfuhr sie von ihm, dass der Familie das Geld fehle, die Schule zu bezahlen, und dass er deshalb hier auf der Straße Wasser verkaufe.
Das sind natürlich Umstände, die ein Mensch wie Harriet nicht so belassen kann und sie half ihm mit Tat und Geld, das Gymnasium zu besuchen und erfolgreich abzuschließen.
Heute studiert Steven Journalismus auf dem Institute of Journalism in Accra, Ghana.
ZZt. macht er ein Praktikum in einer kleinen Radiostation namens Breezy in seinem Dorf. –
Als Journalist hat Steven mit der Zeit gelernt Fragen zu stellen. So fragte er eines Tage Harriet, warum sie ihm damals geholfen hat; ob sie auch mal arm war und man ihr auch geholfen hat.
Die Antwort darauf ist Harriet ihm schuldig geblieben. Warum, hat sie nicht verraten, aber Steve hat ihr gesagt, dass er dran bleiben würde, dies herauszufinden. 🙂

Harriet besucht unsere Studenten in Dakar.

Desmond und Elijah studiernen Management of International Affairs inkl. Kommunikation und Marketing in Dakar, Senegal; und zwar auf französisch.
Wir haben hier schon mal erklärt, dass es für die Ghanaer sehr von Vorteil ist, wenn sie Französisch können, da Ghana von Französisch sprechenden Ländern umgeben ist. Deshalb hat Harriet die Jungs für ihre weitrere Ausbildung in den Senegal geschickt.
Derrick möchte Schumacher werden und wird für die Ausbildung nach Marokko gehen, da wir im Senegal für ihn keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.
Harriet war sehr zufrieden mit ihren Jungs: das Apartment war aufgeräumt und sauber. Die Vermieterin konnte nur Gutes über ihre schon seit 2 Jahre dort wohnenden Studenten, ihre Französischkenntnisse sind sehr gut und ihre Zeugnisse ebenfalls.
Zur Belohnung hat Harriet mit ihnen einen Ausflug zur Insel Ngor gemacht. 🙂

Was ihre Ausbildung angeht, haben die Jungs folgendes geschrieben:
Angesichts der Globalisierung, einem wachsenden Anteil der Schwellenländer in internationalem Handel und Wettbewerb auf internationaler Ebene, müssen Unternehmen wissen, wie sie sich an Umgebungen und Verbraucheranforderungen anpassen können, indem sie ihre Marketing- und Vertriebsansätze neu definieren. Das internationale Unternehmensmanagementprogramm schult daher mit Fachleuten, die in der Lage sind, Projekte in globaler Ebene zu steuern, Trends zu antizipieren und effektiv zur Internationalisierung der Aktivitäten des Unternehmens beizutragen.
Mit anderen Worten, das Programm soll Marketingfachleute mit einer internationalen Vision und mit einem perfekten Englisch ausbilden.

Der Rotary Club Velbert unterstützt African Angel e.V. und spendet zusätzlich 1.500 €

Harriet Bruce-Annan, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, gründete im Jahr 2002 den Verein African Angel e.V. um Kinder in ihrer Heimat Ghana zu unterstützen. Es handelt sich um Kinder aus den Slums von Bukom nahe der Hauptstadt Accra.  

Anfangs ging es in erster Linie darum, Slumkindern eine sichere Unterbringung zu gewährleisten und ihnen die Chance auf eine Schulbildung zu geben.

Unter hohem Eigenengagement sammelte Harriet Bruce-Annan Spenden und arbeitete zusätzlich als Reinigungskraft um möglichst vielen Kindern Hoffnung und Perspektive zu geben. Engagierte Menschen im Verein sowie viele kleine und größere Spenden ermöglichten Erstaunliches.

Mittlerweile betreibt das Projekt African Angel ein kleines Dorf bestehend aus Wohnhäusern, einer Schule, Farmland und Werkstätten. Weitere Details finden Sie auf www.african-angel.de .

Ziel des Engagements ist es, die Kinder aus den Slums zu holen, Ihnen Bildung und Perspektive zu geben und Ihnen die Möglichkeit zu einer Berufsausbildung oder einem Studium zu eröffnen.

„Die Bildungsangebote in Ghana entsprechen oft nicht den Bedürfnissen des Landes“ erklärt Harriet Bruce Annan. So werden Studiengänge angeboten, die kaum Zukunftsperspektiven bieten, Kompetenzen im Handwerk, in der Landwirtschaft und im technischen Bereich werden jedoch kaum vermittelt. Um diesen Mangel zu umgehen, werden Talente gezielt im Ausland ausgebildet bzw. erhalten die Möglichkeit ein Studium zu absolvieren.  

Der Rotary Club Velbert unterstützt dieses bemerkenswerte Projekt seit vielen Jahren. Dies geschieht durch Spenden und die Übernahme einer Patenschaft für einen jungen Menschen. „Unser Patenkind Raphael hält regelmäßig den Kontakt zu unserem Club. So können wir über eine monatliche Spende einen Beitrag leisten und uns über seine Entwicklung freuen“ informiert Jörg Tillmanns, der Präsident des Rotary-Clubs und langjährige Kontaktperson zu Raphael.

Neben diesem langfristigen Engagement gibt es auch immer wieder kurzfristige Herausforderungen. So zerstörte kürzlich ein Starkregen infolge des Klimawandels das Wohngebäude der Jungen auf dem African-Angel-Campus. Dachkonstruktion, Elektroinstallation und vieles mehr mussten erneuert werden.

Zwei potentialstarke Jugendliche, Rachel und Daniel, studieren in Kiew internationale Betriebswirtschaftslehre und Agrarwirtschaft. Zusammen mit Harriet besuchten die beiden heute unseren Club. Hierbei berichteten Sie von ihrem Studium in Kiew, den schockierenden Erlebnissen bei Ausbruch des Krieges und ihrer Flucht von Kiew über Polen nach Deutschland. 

Sie hoffen auf ein baldiges Ende des Krieges und sind emotional an der Seite ihrer Kommilitonen und Lehrkräfte. Besonders bemerkenswert ist, dass trotz des Krieges der Lehrbetrieb per online-Medien aufrechterhalten wird und dass Studenten die Möglichkeit bekommen, auch Prüfungen auf diesem Wege abzulegen.

Die Mitglieder des Rotary-Clubs Velbert haben diese Schilderungen sehr bewegt. Ebenfalls besteht die Überzeugung, mithilfe des Projekts African Angel Hilfe an einer richtigen Stelle zu leisten und Lebenswege junger Menschen positiv beeinflussen zu können.

So wurde eine zusätzliche Spende in Höhe von 1.500 € zugesagt, die kurzfristig auf den Weg gebracht wird und laut Harriet Bruce-Annan einen großen Beitrag leisten wird.

 

(Das Bild zeigt Harriet Bruce-Annan, die Studenten Rachel und Daniel sowie die heute anwesenden Mitglieder des Rotary-Clubs Velbert.)

2. Platz für unsere U10-Fußballer.

Zum Muttertag in Ghana wurde in Accra von der Ashiaman district football association ein kleines U10-Fußballturnier veranstaltet, bei dem unsere Mannschaft den 2. Platz gemacht hat 🙂
Wir freuen uns darüber. Die Jungs aber waren nicht besonders glücklich; sie hätten lieber den 1. Platz gemacht. 😉

Praktikum für Charlotte.

Das ist unsere Charlotte. Sie studiert Elektrotechnik in Accra auf der Technischen Universität.
Da die Universität leider nicht ausreichend Praktikumsplätze für die Studenten anbietet, sollte man sich selber um ein Praktikum kümmern, wenn man eins machen möchte.
Mit Hilfe von African Angel hat Charlotte nun eienen Praktikumsplatz bei einer Elektrofirma gefunden, wo sie nun neben dem Studium die nächsten eineinhalb Jahre ihr Praktikum machen wird. Der Vertrag ist unterschrieben.
In Ghana ist es so, dass man für ein Praktikum bezahlen muss und nicht wie in Deutschland, wo man wenigstens ein kleines Gehalt bekommt.
Charlotte hilft nun beim Aufbau einer neuen Tankstelle in Tamale, im Norden von Ghana.
Auf den Bildern unten sieht man, wie sie die Stromkabel verlegt.

Dorcas im ghanaischen Fernsehen.

Hier ein Bericht vom TV3, einer der Hauptsender in Ghana, der über die ghanaischen Studenten berichtet, die aus Kiew wegen des Krieges fliehen mussten und nun zurück in Ghana sind.
Im Intervew sehen wir unsere Dorcas, die ihrerseits über Rumämien die Ukraine verlassen hat. Sie, als Medizinstudentin, macht jetzt gerade eine Famulatur in einem Krankenhaus in Accra und wird dann danach im Ausland ihr Studium beenden.
Danach wird sie wieder in Ghana als Ärztin arbeiten.
Wir sind sehr stolz. 🙂

Der erste Brunnen auf unserem Farmland entsteht; 100 Meter tief!

Für unser Farmland brauchen wir natürlich auch Wasser.
Da es in Ghana eine Regen- und eine Trockenzeit gibt, wir aber das ganze Jahr über auf unserem Land Ackerbau betreiben wollen, werden wir dort Brunnen errichten, die in der Trockenzeit dafür sorgen, dass genügend Wasser für die Pflanzen zur Verfügung steht.
Das ist nicht normal in Ghana. In Ghana pflanzen die meisten Bauern nur in der Regenzeit, da sie über keine Brunnen verfügen, was dazu führt, dass sie viel weniger anbauen als es möglich wäre. Das Land in Ghana ist sehr fruchtbar. Es wäre Verschwendung, es in der Trockenzeit brachliegen zu lassen.
Um zu schauen, wo auf bzw. unter unserem Farmland Grundwasser zu finden ist, die Firma, die die Brunnen anlegt und dafür ihre Probebohrungen dafür machen tatsächlich einen Wünschelrutengänger angestellt, der mit seiner Wünschelrute die Stellen auf dem jeweiligen Gebiet findet, wo sich am meisten Wasser befindet.
Dort haben sie dann ihre Bohrer angesetzt und Wasser gefunden, und dies in der Trockenzeit; so können wir sicher sein, dass wir immer genügend Wasser aus dem Brunnen schöpfen bzw. pumpen können.
Wir sind sehr glücklich über diesen Verlauf. Wir haben vor, auf unserem Farmland noch weitere 11 Brunnen zu installieren, um das ganze Land eben auch in der Trockenzeit bewässern und damit Ackerbau betreiben zu können.
Wir werden diesen ersten Brunnen „Kleiner Prinz“ nennen, denn das war der Wunsch einer älteren Dame, die als erste für dieses Projekt „Brunnen für unser Farmland“ gespendet hat.
Für alle unsere Spender für dieses Projekt sind wir sehr dankbar.
Wie gesagt, es kommen noch weitere hinzu. Desweiteren werden Generatoren gebraucht, die das Wasser an die Oberfläche pumpen werden und Wassertanks, die das Wasser aufbewahren.
Natürlich brauche wir auch dafür weitere Spenden, um die wir Sie, liebe Freunde, hiermit bitten möchten 🙂
Das Ganze geschieht nicht nur für African Angel und deren Kinder. Es geht auch darum in Ghana ein Zeichen zu setzen und den kommenden Generationen zu zeigen, dass ein afrikanisches Land auch Ackerbau betreiben kann; nicht nur im Kleinen, sondern auch im größeren bzw. großen Stil. Ghana und seine Einwohner müssen erkennen, dass sie etwas machen können aus ihrem Land. Ein Land, dass sehr fruchtbares Land besitzt. Sie müssen es nur nutzen. – Die Ghanaer müssen erkennen, dass es sich lohnt, in ihrem Land zu leben; dass sie es nicht nötig haben, Grundstoffe, wie Mais und Maniok, eine Art von Kartoffel, die sehr gesund ist und sehr einfach in Ghana angebaut werden könnte, und außerdem neben dem Mais zu den Grundnahrungsmitteln der Ghanaer gehört, zu importieren!
Wir hoffen auch auf die Hilfe einiger unserer Kinder, die im Moment Agrarwissenschaften studieren und ihr Studium bald abgeschlossen haben werden 🙂 Sie können ihr wissen einsetzen und weitergeben. –
Fortsetzung folgt.

Taschen-Projekt Köln/Accra.

Das Projekt wurde entwickelt und durchgeführt durch die Max-Ernst-Gesamtschule und unterstützt African Angel e.V..

Werden Sie Teil dieses magischen Projekts und erwerben Sie Taschen von MaxTrade oder genießen Sie einfach das Video.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an: MaxTrade Email: madebyteens.meg@yahoo.com

Noch mehr bei Instagram unter madebyteens.meg

Das Projekt wurde unterstützt mit freundlicher Unterstützung der Stadt Köln.

African Angel e.V.

Chances for Children

Copyright © AFRICAN ANGEL e.V. 2004-2021
All rights reserved.

Tel.: +49 (0) 211-55041876